Pony-Spaß

Und exklusiv für unsere Gäste! 

Von April bis Oktober bieten wir bei ausreichendem Interesse die Möglichkeit, großartige Pony-Abenteuer zu erleben, wie zum Beispiel einen Agility-Trail oder oder eine abenteurliche Pony-Wanderung zu den Höhepunkten von Sieber; der Hanskühnenburg und/oder dem Großen Knollen.

Pony-Hiking

Wandern mit einem Esel wird weltweit öfters angeboten. Auch Langstreckenwanderungen mit einem Pferd, die sogenannten "Trails", werden an verschiedenen Flecken der Erde durchgeführt.

​Mit der Entscheidung unsere Ponys wieder ihre ursprüngliche Arbeit als Lastenträger zurückzugeben und sie für den Wandertourismus einzusetzen, stellte sich heraus, dass wir hiermit ein einzigartiges Angebot erschaffen haben. Wir sind deshalb auch ein bisschen stolz diese besondere Outdoor-Aktivität, die von uns selbst entwickelt wurde und der wir deshalb auch den Begriff „Pony-Hiking“ geben durften, nun unseren Gästen anbieten zu können.

​Wir hoffen, dass unsere Idee - wo auch immer in der Welt - viele Nachahmer finden wird. Als Pioniere dieses besonderen Angebotes tragen wir selbstverständlich dafür Sorge, dass unser Pony-Hiking immer wieder ein ganz außergewöhnliches Erlebnis für Sie werden wird.

​Mit unseren Shetland Ponys abenteuerliche Wanderungen in der wunderschönen Natur mit ihren ausgedehnten Wäldern, Höhenunterschieden und Fernsichten machen, ist ein unvergessliches Erlebnis, bei dem Sie viel Spaß haben werden! Begleitet von einem Führer/in, der/die mit den Ponys und der Umgebung vertraut ist, können Sie wunderschöne Spaziergänge genießen, die Sie zu den höchsten Aussichtspunkten rund um Gretls Hof führen. Hierfür nutzen wir teilweise die vorhandenen Strecken des Harzer Baudensteigs, mit den Ausflugszielen Hanskühnenburg und Großer Knollen. Sie können bei beiden auch einen Stempel für die Harzerwandernadel sammeln.

Hanskühnenburg

Die Hanskühnenburg ist eine bewirtschaftete Bergbaude im Westharz. Sie steht auf 811 m ü. NHN auf dem Höhenzug „Auf dem Acker“ mitten im Nationalpark Harz und besitzt einen Aussichtsturm. Ihr Name rührt von der 300 m nordöstlich gelegenen sagenumwobenen Hanskühnenburg-Klippe her, die am 14. August 1784 von Johann Wolfgang von Goethe aufgesucht wurde. Gegenüber dem Aussichtsturm befindet sich der im Vergleich zur Klippe relativ kleine Hanskühnenburg-Felsen. An diesem wurde 1999 eine Bronzetafel angebracht, die an Goethes Besuch erinnert. 

Großer Knollen

Der Große Knollen (auch Groß Knollen oder umgangssprachlich Knollen genannt, historischer Name auch Grosze Knolle) ist ein 687,4 m ü. NHN[1] hoher Berg des Harzes nahe Sieber im gemeindefreien Gebiet Harz des Landkreises Göttingen, Niedersachsen (Deutschland). Es handelt sich beim Großen Knollen um einen Porphyrvulkan. Bei der Besteigung des Berges kann man am Wegesrand teilweise die rötliche Färbung im Fels erkennen, die dem Vulkangestein Porphyr zu eigen ist. Etwa 800 m östlich des Großen Knollens befindet sich die Knollengrube, in der bis 1925 Eisenerz gefördert wurde. Vom 1904 errichteten 20 m hohen Aussichtsturm Knollenturm, der nebst Wirtshaus Knollenbaude auf dem Gipfel des Großen Knollen steht, blickt man nicht nur über die Bergwelt des Harzes, sondern nach Süden auch zum Rotenberg und Eichsfeld. In dieser Richtung kann man bei guter Fernsicht sogar den Großen Inselsberg im Thüringer Wald sehen. 

Für kürzere Ponywanderungen begeben wir uns auf die Wanderwege rund um Gretls Hof wie den schönen Panoramaweg und dan Naturerlebnispfad.

Tipps und andere wichtige Informationen

Jeder, unabhängig vom Alter, kann die Erfahrung eines Pony-Hiking erleben. Eine normale körperliche Verfassung ist ausreichend. Auch wenn Sie noch nie mit Ponys zu tun hatten, ist ein Pony-Hiking eine großartige Erfahrung. Die Anwesenheit des Ponys gibt dem Wandern eine völlig andere Dimension. Menschen, die normalerweise das Wandern langweilig finden, werden im Allgemeinen sehr begeistert sein. Auch die Kinder wollen auf einmal öfter und weiter wandern!

Wir empfehlen Ihnen gute Wanderschuhe zu tragen und eine Regen- bzw. Windjacke mitzunehmen. Während der Wanderung müssen Sie teilweise Höhenunterschiede zurücklegen und in den Wäldern kann es manchmal etwas kühler sein, weshalb es ratsam ist auch einen Pullover einzupacken.​

​Ebenso empfehlen wir, immer eine Kamera (oder ein Telefon mit einer guten Kamera) bei sich zu haben, unabhängig von Ihrer Routenwahl. Denn während der abenteuerlichen Wanderung gibt es bestimmt viele Augenblicke und Ansichten, die Sie nie vergessen möchten.

​Das Pony wird von uns mit einem besonderen handgemachten Lastensattel mit speziellen Tragetaschen ausgerüstet. Die Taschen können Sie mit Ihrem Gepäck bestücken.  Kleidung, aber auch Snacks und Getränke können Sie sich gerne selbst mitnehmen und in den Tragetaschen verstauen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Sachen nicht zu groß und zu schwer sind, so dass jeder Gast etwas einpacken kann und unsere Ponys nur eine für sie normale Belastung tragen müssen.

​Beim Pony-Hiking sollte immer ein Erwachsener von mindestens 18 Jahren anwesend sein. Kinder dürfen unter Anleitung eines Erwachsenen die Ponys selbständig führen. Wenn Kinder sehr jung / klein sind, können Sie das Pony auch zusammen mit Ihrem Kind führen - das Seil ist lang genug! 

 Mit Ihrer Teilnahme stimmen Sie unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu.

Das Shetlandpony

​Das Shetland Pony, auch Shetländer genannt, ist die älteste und die kleinste Ponyrasse der Welt. Inzwischen gibt es auch Spezialzüchtungen, die kleiner sind. Das sind jedoch keine Ponys, sondern Miniatur-Pferde.

​Die Shetland Ponys wurden nach der Inselgruppe nördlich von Schottland, den Shetland Inseln, benannt. Das Inland dieser Inseln liegt nie weiter als 5 Kilometer vom Meer entfernt. Die Inseln waren deshalb immer schon Sturm und Regen ausgesetzt. Diese Witterungsumstände haben das Shetland Pony stark geprägt. Es ist klein, gedrungen und bevor der Winter wird, bekommt es ein dickes Winterfell. Nur durch diese Eigenschaften konnte das Pony in dem Kampf gegen die Wettergötter überleben.

Die Inselbewohner waren lange Zeit von dem abhängig, was die Natur ihnen bot. Sie lebten von der Fischerei. Die Schafzucht lieferte ihnen Wolle und mit Hilfe von Ochsen bearbeiteten die Insulaner das Land. Die Shetland Ponys waren für nahezu alles einsetzbar.

​Als es auf den Inseln noch keine Räder gab, dienten die Shetländer als Lasttiere. Sie trugen das Torf von den Torfmooren zu den Bauernhöfen, transportierten Kartoffeln, Fässer mit Salz, Trockenfisch und Seetang in großen Körben. Der Shetländer brachte das alles nach Hause. Die außergewöhnliche Kraft und das Durchhaltevermögen des Shetland Ponys waren Voraussetzungen um die schwere Arbeit überhaupt verrichten zu können.

​Selbst Erwachsene saßen auf den kleinen Shetland Ponys, wenn sie zur Kirche oder zum Markt gingen. Ihre Beine schleiften dann über den Boden. Sogar jetzt gibt es noch Reisen, bei denen Sie auf dem Rücken eines Shetland Ponys die Inseln erkunden können. Ob das heutzutage noch legitim ist, lassen wir mal offen. Auch gingen die Kinder mit dem Pony zur Schule und es gab nicht selten eine Herde Ponys vor dem Schulgebäude.

​Die Inselbewohner hatten lange kein anderes Transportmittel. Da die Shetland Ponys an ihre Umgebung angepasst waren, schafften sie es trotz der schweren Lasten oft mühelos sich in schwierigem Gelände, in dem sich der Mensch und andere Tiere schwer taten, fortzubewegen.

​Viel später, als Straßen angelegt waren und das Rad seinen Weg auf die Shetland Inseln gefunden hatte, wurden die Shetland Ponys auch oft vor Kutschen gespannt.

​Neben der Tatsache, dass die Shetland Ponys einen hohen praktischen Nutzen hatten, waren sie auch noch billige Arbeitskräfte. Während sie auf den Scattalds liefen, suchten sie selber Ihre Mahlzeiten aus trockener Heide und mineralreichem Seetang zusammen. Holz für Ställe gab es nicht und das seltene Holz, das vom Meer aus angespült wurde, benutzte man für den Bau von Häusern. So suchten die Shetländer häufig Schutz in der Nähe von Felsen, Mauern oder Torfwallen. Ein echtes Dach über dem Kopf hatte sie jedoch nie. 

Wie immer, wenn die Entwicklungen fortschreiten, wurde schnell allgemein bekannt, dass man diese Tiere als starke und billige Arbeitskräfte einsetzen konnte. So wurden dann auch die ersten Ponys mit dem Dampfer „Earl of Zetland“ zum Festland verschifft, um dort in den Minen zu arbeiten.

​Die Bergarbeiter bemerkten schnell, wie wichtig ihr neuer „Partner“ war. Zusammen verdienten sie den Unterhalt. Die Bergarbeiter stellten außerdem fest, dass diese Shetland Ponys oft die Rolle eines Schutzengels übernahmen. Wenn das Shetland Pony seine Mitarbeit verweigerte, stellte sich später oft heraus, dass sie ihren Begleiter vor einem - oft tödlichen - Unglück behütet hatten, weil etwa ein Teil der Mine eingestürzt war.

​Außerdem sahen die Bergarbeiter ein, dass die Shetland Ponys noch mehr Vorteile hatten: sie nahmen nämlich auch den Frauen und Kindern die viel zu schwere Arbeit ab. 

​Deshalb sorgten die Bergarbeiter auch gut für ihren „Partner“. Das Geschirr des Shetländers wurde maßgefertigt und schützte die Augen und den Kopf des Ponys gegen herunterfallende Steine und Staub. 1908 wurde der „Eight-Hour-Bill“ eingeführt, ein Vertrag, in dem festgelegt wurde, dass die Ponys nicht mehr als acht Stunden hintereinander arbeiten durften. Außerdem wurden die Ponys dreimal im Jahr auf den Ernährungszustand, etwaige Krankheiten, insbesondere Lungenerkrankungen, untersucht und die Unterkünfte wurden auf Sauberkeit kontrolliert.

​So weit wie uns bekannt, werden die Ponys heute nicht mehr für den Bergbau eingesetzt.

Als die Shetländer für den Bergbau auf das Festland verkauft wurden, fanden auch die Reichen Interesse an diesen Tieren. Sie kauften die Ponys, um sie zunächst als Rasenmäher zu benutzen. Bald fanden aber besonders die Kinder und Damen gefallen an den kleinen Ponys.

Da dadurch die Nachfrage erhöht wurde, entstand schließlich auch eine Zucht auf dem Festland. Waren die Ponys für einen Teil der Bevölkerung ein Mittel zum Überleben, waren sie für den anderen Teil ein bloßer Zeitvertreib.

​So wurden zunehmend die einzigartigen und praktischen Eigenschaften des Shetland Ponys entdeckt. Heutzutage werden sie in vielerlei Bereichen eingesetzt und Menschen aller Altersstufen freuen sich über das Durchsetzungsvermögen und die Arbeitslust des Shetland Ponys.

​Und auch wenn sich die Lebensbedingungen grundsätzlich geändert haben, die einzigartigen Eigenschaften dieser kleinen Kraftpakete werden wahrscheinlich und glücklicherweise nie verloren gehen! 

Unsere Shetlandponys

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